Wissenwert - happybirth e.V. Elternverein Schwarzwald-Baar-Heuberg

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Aktuelles
Information Schiedsspruch
rechtliche Hinweise zum Schiedsspruch vom 25.09.2015

Jede Frau hat das Recht auf:
1. eine ergebnisoffene und fachlich fundierte Aufklärung
2. die eigene Entscheidung, wo und in welchem Umfang sie Vorsorge in Anspruch nimmt
3. die eigene Wahl, wo und wie sie gebären möchte
4. Schwangerenvorsorge, aber es besteht keine Vorsorgepflicht für Schwangere
5. die uneingeschränkte persönliche Entscheidung, wie lange sie nach Verstreichen des voraussichtlichen, statistischen
    errechneten Geburtstermins den natürlichen Geburtstermin abwarten
6. die Äußerung Ihrer Wünsche zur Geburt und deren Berücksichtigung

Für Frauen, die planen in einer Klinik zu gebären ... ändert sich nichts. Schlussendlich entscheiden Sie selbst, wann sie in 
die Klinik gehen, die sie als Geburtsort ausgewählt haben. Beleghebammen gibt es hier im Schwarzwald-Baar-Kreis keine.
Sie werden während der Geburt ihres Kindes also von der diensthabenden Hebamme der ausgewählten Klinik betreut.
Ggf. mit dem Risiko, dass dies bei Schichtwechsel sich auch ändert.

Frauen, die eine Hausgeburt oder Geburtshausgeburt planen ... haben ebenso das Recht auf eine Hebammenbetreuung, auch sie 
können wählen, ob sie Hebammenvorsorge, ärztliche Vorsorge oder beides in Kombination in Anspruch nehmen. 
Allerdings gibt es Ärzte, die diese Wahl für die Frau einschränken und die Zusammenarbeit mit geburtshilflich unabhängig
arbeitenden Hebammen ablehnen - leider!

Voraussetzungen für die Kostenübernahme der Hebammenleistung (festgelegt vom GKV-Spitzenverband in Berlin)
... beim Wunsch im Geburtshaus zu gebären: die Frau muss am voraussichtlichen, statistisch errechneten Termin eine ärztliche
Untersuchung in Anspruch nehmen
... beim Wunsch zu Hause zu gebären: die Frau muss 3 Tage nach dem voraussichtlichen, statistisch errechneten Termin eine
ärztliche Untersuchung in Anspruch nehmen

Die durchgeführten Untersuchungen und die Befunde wird der Arzt im Mutterpass dokumentieren. Ist alles unauffällig, darf die 
Frau gemeinsam mit Ihrer Hebamme entscheiden, wie es weitergeht und wo die Geburt stattfinden soll.
Die Frau ist übrigens nicht verpflichtet, ihrem Arzt zu sagen, wo sie die Geburt plant.
Bei auffälligen Befunden, die deer Arzt dokumentiert, besteht die Gefahr, dass die Krankenkassen eine Bezahlung der 
außerklinischen Geburtsbetreuung verweigern, auch wenn diese Auffälligkeiten kein konkretes Risiko für diese Geburt bedeuten.
In diesen Fällen wäre theoretisch eine private Bezahlung möglich, jedoch wird die Hebammen in diesem Fall von der Krankenkasse
als vertragsbrüchig angesehen, kann ihre Zulassung zur Abrechnung mit den Krankenkassen verlieren und im Haftungsfall ein Verbot
zur Berufsausübung erhalten.

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Juristische Kurzinformation
Dr. Reinald Eichholz
nachdem die GKV eine allgemeine Stellungnahme zu den Verhandlungen mit den Hebammenverbänden herumgeschickt hatte, wurde vom Verein greenbirth e.V. eine juristische Stellennahme eingeholt.

Die Stellungnahme findet Ihr hier.
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Offener Brief
Bundesverband Elterninitiative für Geburtskultur (i.G.)
zum damaligen Stand der unterbrochenen Verhandlungen zwischen GKV-Spitzenverband und den Hebammenverbänden.

Den offenen Brief findet Ihr hier.
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Petition
"Geburt daf keine Privatleistung werden - 
gegen die wirtschaftliche optimierte Geburt - Elternprotest!"
Zahlreiche Unterstützung fand die Petition von unserem Partnerschaftsverein im Bundesverband (i.G.) Mother Hood!

Hier nochmal der Link zur Petition.


 
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